Feb 10

All diejenigen unter euch die schon über einige Jahre in der Digitalen Welt leben werden eschon selber erfahren haben: Da hat man alte Daten auf CD oder Festplatten die mit den heute verwendeten Daten nicht mehr zu öffnen sind. Toll, viel Arbeit also für ewige Zeiten verloren weil es das Programm oder das Betriebssystem dafür nicht mehr gibt.

Das muss nicht sein! Das australische Nationalarchiv hat hier ein open source Tool namens “XENA” veröffentlicht. Dieses Tool konvertiert eure Daten in ein quelloffenes, herstellerunabhägiges Dateiformat. Das ist eine intersssante Sache, vor allem für Archivierungszwecke kann es ja nicht schaden das mal aus zu probieren. Das Tool ist für alle Betriebssysteme zur freien Verwendung und gratis unter der Homepage http://xena.sourceforge.net/ zu finden.

Die Bedienung des Programms lässt noch ein kleines bisserl zu wünschen übrig, aber ich denke hier entwickelt sich was wirklich interessantes.

Feb 06

Mike Kohlfürst von Promomasters hat einen sehr interssanten Artikel geschrieben. Es geht in diesem Beitrag um das Problem der geliebten – und manchmal auch ungeliebten – Identitäten im Web. Facebook, Twitter, Xing, StudiVz, um nur einige zu nennen. Mitunter kann es ja auch erwünscht sein das wir unsere Identität im Web wieder löschen um ganz und alleinig im “First Life” zu leben.

Die “Suicide Machine” übernimmt das für euch und löscht also alle eure Spuren im Web.

Näheres und ein Video welches genau zeigt wie das funktioniert findet ihr bei Promomasters.

Feb 05

Speziell in der Werbebranche grassiert eine sehr seltsame Krankheit: Die GRATISARBEIT! Brav wird hier umsonst gedacht und gehandelt wenn der König Kunde mit dem Finger schnippt! Gratis Konzepte, Gratis Präsentationen, Gratis Ideen werden am laufenden Band produziert!

GEGEN-GRATIS.AT wehrt sich hier und stellt diese – von vielen Kunden und Agenturen praktizierte Vorgangsweise – als schlichtweg FALSCH hin. Mit Argumenten und Taten. Ich lasse mir ja auch nicht von 10 Architekten einen Plan zeichnen und nehme dann einen davon. Die anderen schicke ich mit einem “war wohl nix” nach Hause und klaue mir aber im Vorüber gehen noch ein paar Ideen.

Auch wir haben Kunden die gerne solche Praktiken anwenden (würden) hier helfen nur gute Argumente und eine klare Linie.

Die Wirtschaftskammer Wien hat hier eine beispielhafte Website mit dazugehöriger Kampagne gestartet. Die Bundesländer könnten sich hiervon schon eine Scheibe abschneiden, anstatt immer über “die Wiener” zu schimpfen. Wir jedenfalls unterstützen “GEGEN-GRATIS.AT

Jan 27

Hier ist nun das offizielle Video von Apple. Da sieht man wieder wer die Nase vorne hat, pünktlich mit Ende der Präsentation hat Apple die Websites umgestellt. Will wirklich noch irgendwer Windows PC´s verwenden? Das Video präsentiert die phantastischen Möglichkeiten die in iPad V1.0 stecken. Gleich auf meiner Wunschliste für V1.1 ist die eingebaute isight Kamera…

Jan 27

Gerade stellt St. Steve das neue – und lang erwartete – iPad vor. Das Ding wird alles bisherige in den Schatten stellen. Eine Videokonsole als elctronic book mit HD und Internetanschluss, iwork und keynote… Völlig irre! Ich sehe mch schon meine nächsten Vorträge und präsentationen mit iPad halten! Hosianna, was ist das für eine völlig verrückte und tolle Welt!

Jan 24

Ein paar kleine Zahlenspielereien seien mir erlaubt. Ich bekam relativ viele Rückmeldungen auf meinen Beitrag zur Nominierung zum Landespreis per Mail.

Das ist gut so und ich wurde auch darauf aufmerksam gemacht dass ich mit meinen Zeilen nicht ganz recht habe. Es wurden beim Salzburger Landespreis immerhin 6 (sechs!!) EPU´s nominiert. Das wurde mitr als “Erfolg” verkauft. Schau schau!

Ich war ja nie ein guter Mathematiker, aber die folgende kleine Rechnung kapiere sogar ich:
1. Von der Berufsgruppe Werbung und Marktkommunikation werden 1.842 Unternehmen repräsentiert. (Bericht SN und Salzburger Wirtschaft)
2. Beim Landespreis haben jetzt 95 Agenturen eingereicht. Das sind 5,15 % die hier also mit gemacht haben. Aha.
3. 80% der Agenturen sind also EPU´s.
4. 683 Einreichungen gab es.
5. Von diesen 95 Agenturen die mit gemacht haben gab es exakt 6 EPU´s die es in die Nominierung geschaft haben. Das sind 6,3%!

Soweit so schlecht für die EPU´s die also mit 6 Nominierten vertreten sind. Da freuen wir 80% der Mitglieder uns aber ganz besonders und meine aufrichtige Bewunderung gehört den 6 Nominierten die es geschaft haben!

Wenn ich mir jetzt die 4 grössten Agenturen heraus picke dann hat die Agentur:
A.) 16 Nominierungen
B.) 16 Nominierungen
C.) 8 Nominierungen
D.) 4 Nominierungen

Bei einigen Agenturen wurden ja keine Kosten und Mühen gescheut um hier einen Platz am Ehrenregal im Chefbüro zu füllen.
Bis zu 60 Einreichungen um dann 16 Nominierungen zu erhalten (verteilt auf 8-10 Kategorien) ist also ein interessanter Schnitt.

Jetzt bin ich nur noch gespannt wieviele EPU´s dann auch wirklich einen PREIS bekommen, weil nominiert zu sein bedeutet ja nicht auch gleich einen Preis zu bekommen. Allerdings ist die Chance für Agentur A und B natürlich sehr sehr hoch, da ja auch welche dabei sind die bei 3 Preisen in einer Kategorie auch 3x nominiert wurden.

So gesehen wird das ja noch eine interessante Sache mit den Preisen, allerdings ändert sich am – für mich ganz subjektiv betrachtet – unangenehmen Beigeschmack nichts, dass hier mit hohem finanziellen und personellem Aufwand von einer Hand voll Agenturen der Wettbewerb bestimmt wird.
Vielleicht sollte man einen eigenen Landespreis für die 80% der “kleinen Lichter” machen…

Jan 22

Gestern Abend wurden die Nominierungen für den Salzburger Landespreis bekanntgegeben. Eine schöne Location und ein schönes Event in der “Kaverne1595″.

Soweit so gut. Schöne Reden von Verantwortlichen und Politikern die – wie immer der Wirtschaft gratulieren – und auch immer wieder betonen dass wir Werbetreibenden so toll und wichtig sind. Stimmt ja auch. Allerdings wird ja auch imer wieder darauf hingewiesen dass wir zu 80% EPU´s (Ein Personen Unternehmen) sind, bzw. Kleinstbetriebe mit maximal 3 Personen. Auch das ist richtig.

Auf dieser Veranstaltung habe ich mindestens 5 ehemalige Schüler / Studenten getroffen. Alles kreative Menschen mit vielen Ideen und voller Power. Das freut mich und ist auch schön zu beobachten wie sie sich entwickeln.

Allerdings ist umgekehrt zu den schönen Reden und Zeitungsartikeln zu bemerken dass sich hier seit 10 Jahren überhaupt nichts geändert hat!

Wir Kleinen werden ordentlich verschaukelt und sind auch noch so dumm das ganze Event mit unseren Beiträgen zu sponsern – in der Hoffnung auch einmal einen Preis zu gewinnen!

Das wird allerdings ziemlich sicher NIE passieren. Seit Jahren werden die Preise zwischen einer Hand voll grossen Agenturen mit klingendem Namen, bekannten Kunden und grossen Etats herumgeschoben. WER bitte will mir glaubhaft versichern das nicht EINE der  – viel gerühmten EPU´s , bei 80% Anteil in der Agenturszene – bessere, kreativere und schönere Werbung macht als die Dinosaurier der Branche.

Ich glaube das seit dem gestrigen Abend nicht. Es wurde nicht einmal EINE EPU-Agentur wenigstens nominiert. Zum Teil ist es schon richtig peinlich was sich hier in den Nominierungen abspielt – kann jeder nachlesen: Salzburger Landespreis.

Jetzt wird man natürlich auch sagen dass nur so viele Grosse Agenturen eingereicht haben – stimmt nicht!

Aber nur grosse Agenturen haben die Power und die Ressourcen Leute ausschliesslich damit zu beschäftigen bei Wettbewerben ein zu reichen.
Wir Kleinunternehmen können das nicht, und müssen uns halt in unserer Freizeit damit beschäftigen.

Für den nächsten “Landespreis 2012″ würde ich den Verantwortlichen nahe legen dass vielleicht JEDE Agentur nur 1 Arbeit einreichen kann!
Dann könnten wir ja sehen ob die mit den grossen Etats und den grossen Kunden wirklich so kreativ sind. Sollte dann endlich mal eine bis dato unbekannte Agentur einen Preis erhalten – oder wenigstens nominiert werden – werde ich gerne in den höchsten Tönen darüber berichten.
Dann wäre auch der Landespreis nicht in der schiefen Optik dass hier einige grosse Agenturen mit den Einreichgebühren das ganze Event finanzieren.

Ich jedenfalls werde diesem “Event” fern bleiben und dafür das tun was ich am liebsten mache: Für meine Kunden ARBEITEN.

Jan 14

Heute war es wieder soweit und das Team von “Lost Control” hat den 4. Award – der 1. des jahres 2010 – vergeben.
Der Award ging diesmal an alle User die nichts anderes zu tun haben als 9 Jahr alte HOAX Meldungen an jeden weiter zu schicken den sie kennen. Vor lauter Angst dass die bösen Viren die Macht über den Computer übernehmen wird hier völlig unter Umgehung des Gehirnes alles weitergeschickt was nur im entferntesten als seriös aussieht. Das sind wahrscheinlich die selben Leute die ihr Erspartes an nigerianische Bankdirektoren überweisen.

Weiter so!

Dec 16

Diesen Beitrag widme ich allen meinen Studenten, Schülern und Kollegen die sich mit dem Design von Logos beschäftigen.

Das hier beschriebene Beispiel zeigt eigentlich ALLE FEHLER die ein “Designer” bei der Erstellung eines Firmenlogos machen kann.
Brandaktuell und völlig real, aus Gründen des Datenschutzes nenne ich keine Namen der beteiligten Agentur und des Kunden der dafür viel Geld bezahlt hat.

1. Das Logo wird im falschen Farbmodus erzeugt:
Eigentlich ist es ja selbstverständlich, aber manche verstehen es einfach nicht, oder es sind wirkliche Amateure am Werk. Es macht absolut keinen Sinn ein Logo in RGB zu entwerfen! Das ergibt nur unkalkulierbare Probleme im Druck wenn im RGB Modus Farben definiert werden! Deshalb IMMER im CMYK Modus ein Logo entwerfen!

logo-rgb1

2. Die 1. Farbe:
Das vorliegende Logo ist 2-färbig, eigentlich eine sehr simple Sache – sollte man zumindest meinen. Als 1. Farbe wurde hier Schwarz definiert. Da ein Logo in unterschiedlichen Größen und auf unterschiedlichen Materialien gedruckt wird, sollte hier nicht mit einer Mischfarbe gearbeitet werden. Beiliegender Screenshot zeigt einen typischen Umwandlungsfehler. Hier war der Designer schlampig und hat als “Schwarz” eine RGB Farbe verwendet und diese dann beim Umwandeln in CMYK übersehen. Also: Das Schwarz sollte hier NUR 100% Schwarz enthalten. Für Sondereinsätze könnte man das Logo natürlich auch mit einer Prozessfarbe unterlegen (z.B. Digitaldruck auf stark saugenden Materialien)logo-farbe1
Besonders übel ist hier auch der rechnerische Gesamtfarbauftrag mit 350% viel zu hoch, was hier auf völlig falsche Farbeinstellungen im Programm hin weist. Hier dürfte es sich um Unkenntnis im Bereich des Druckes und der Farbprofile handeln…

3. Die 2. Farbe:
Bei der verwendeten 2. Farbe ergibt sich natürlich ein änliches Problem, die Farbdefinitionen sind völlig falsch und unsinnig. Wie soll ein RIP einen Farbwert von 9,96% oder von 99,39% definieren? Da fallen die unsinnigen 2,44% Schwarz nicht mehr ins Gewicht. Wahrscheinlich hat der “Designer” noch nie was von einem Punktverlust im Druck gehört…

logo-farbe2

4. Die Grösse des Dokumentes:
Das Erstellen eines Logos ist in den meissten Fällen ein Prozess der analog mit Zeichenstift und einem Blatt Papier beginnt. Dieses sog. “Scribble” wird dann in einem Vektororientierten Programm digital umgesetzt. Hier hat den Menschen am Bildschirm der digitale Grössenwahn befallen, bzw. wahrscheinlich hat besagter Mensch auch beim Erstellen des Dokumentes Maßeinheiten wie Millimeter und Punkt verwechselt…

Ein Dokument mit 577cm Länge bereitet nicht nur beim Ausdruck ein Problem, auch beim Exportieren in andere Dateiformate und beim Einfügen in Layoutprogramme (für eine Visitkarte müsste das Dokument auf 1% Grösse reduziert werden!!) entstehen hier nahezu unbrauchbare Dateien.

dokumentgroesse

Also: Bleibt beim A4 Format, dafür machen wir Logos ja in Vektorprogrammen!!

5. Die Pfadteilung:
Das Highlight allerdings habe ich mir für den Schluss aufgehoben. Das beiliegende 2-färbige Logo besteht auch aus 2 unterschiedlichen – sich überlappenden – Objekten. Die Pfadansicht zeigt dass der ausführende Mensch lediglich ein Objekt über ein anderes gelegt hat und keine Ahnung von Pfaden und deren Auswirkungen hat. Hier würde das Objekt in 4 Teile zerschnitten werden, was z.B. bei einem Schneideplott für die Beschriftung von Autos und Schildern zu einem nicht verarbeitbarem Logo führt. Hier sollte man schon die Funktion eines “Pathfinders” kennen…

schnittbild



Fazit:
Vorliegendes Beispiel ist ein Musterbeispiel an technischem Unvermögen und Unwissen.
Mediendesign ist ja nur zu einem Teil “Design”, der Rest ist “Technik” und diese muss man genauso beherrschen wie die Farb- und Formlehre.

Ich werde vorliegende Anleitung und Datei als Musterbeispiel dafür verwenden um meinen Studenten und Schülern zu zeigen welche “Leuchten” noch immer in manchen Agenturen ihr Dasein fristen und die von mir ausgebildeten Menschen werden sowas sowieso nie machen, weil ich ihnen dafür schon in der Ausbildung den Kopf abgerissen hätte!

Dec 03

Der Guru 2.0 hat wieder zu geschlagen! Ein neues Buch über WordPress ist in den Sommermonaten entstanden. Zuerst dachte ich, ich kaufs ihm ab damit er sich freut und ein Buch verkauft, aber im Handumdrehen wurde ich eines Besseren belehrt! Ich muss schon sagen, das neue WordPress-Buch wird zu meinem favorisierten Weihnachtsgeschenk an Kollegen und Freunde die sich mit dieser Materie beschäftigen.

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Sehr verständlich geschrieben (auch für “Nicht-Programmierer”) und gestern abend habe ich schon mein erstes blog installiert und adaptiert, jetzt muss ich weiter lesen und dann gehts ans Eingemachte…

Ich kann das Buch nur weiter empfehlen und hier ist der Link zum Verlag, da könnt Ihr es auch bestellen: “WordPress vom Guru