Feb 19

Endlich ist es vorbei! Die Preise verteilt und wir können wieder weiter arbeiten ohne dem grossartigen Event entgegenfiebern zu müssen.

Gestern war die pompös angekündigte “Nacht der Werbung” im Salzburger Messezentrum. Leider habe ich meine Eintrittskarten selber bezahlt. Der Hauptgrund dafür war: Ich wollte Stermann und Grissemann mal Live erleben. Das war allerdings sehr bescheiden. Die Spassvögel in der 10.000 Euro Liga (pro Abend) haben nach 10 Minuten Herumscherzen die Preisverleihung herunter gehudelt wie ich es noch nie erlebt habe.

  • Die Preisträger wurden auf die Bühne gelobt und 10 sec. später wieder von selbiger entfernt, immer mit dem Zusatz, es muss schnell gehen. Schrecklich.
  • Die Regie (gabs sowas überhaupt) war nicht in der Lage den Text der Präsentationen dem Redefluss der Moderatoren an zu passen.
  • Die Lichtsteuerung war sowieso ein Wahnsinn, weil man als Zuschauer von den Bühnenscheinwerfern geblendet wurde.
  • Der alterschwache Beamer war auch nicht in der Lage ein ordentliches Bild der prämierten Werke zu projizieren.
  • Ich würde allen Beteiligten empfehlen, sich mal eine Präsentation der Abschlussarbeiten der MDA oder der HTL Salzburg an zu sehen. Da gibts zwar keinen Stermann und Grissemann, aber professionellere Präsentationen, gleich gute Arbeiten und eine bessere Stimmung. Dort fühlt sich niemand verscheissert und ausgenutzt, und ein RedBull kostet auch nicht 4.30 Euro.
  • Den Verantwortlichen möchte ich wirklich eine Klausur nahe legen, beginnt mal diesen Unfug zu hinterfragen!
  • Allen Einreichern die im ehrlichen Glauben daran dachten, hier eventuell einen Preis bekommen zu können – denen würde ich raten: Benennt eure Firma in “Ideenkiste Raholic” oder in “Salidee Kisshofer” um und reicht (und bezahlt) 60 Arbeiten ein.
  • Der Security empfehle ich noch beim Nächsten mal die beiden Moorhühner von der Bühne zu entfernen, die in peinlichster Weise mit Transparenten eines Preisgewürdigten auf der Bühne herumgehüpft sind. Spätestens da war allen klar dass diese Veranstaltung “gekauft” wurde.

Andere arbeiten für einen Kreativpreis – wir arbeiten für unsere Kunden” Das ist nicht von mir, sondern von der Ramses die ich dafür wirklich loben möchte!

Feb 12

Die etwas älteren Photoshop user unter uns werden sich noch an ein paar nette Dinge erinnern können die in den Vorgängerversionen zu finden waren. Unter dem Menüpunkt “AUTOMATISIEREN” konnte man ganz praktische Webgalerien erzeugen. Sehr fein für Bildpräsentationen auf Webseiten.

Leider ging das in der Version CS4 nicht mehr. FALSCH – natürlich geht es, man muss nur ein paar Dateien an die richtige Stelle kopieren – wie so oft in letzter Zeit bei Adobe. Also, es ist ganz einfach:

Wer noch die Vorgängerversion auf seinem Rechner belassen hat, kommt so ans Ziel: Aus der Vorgängerversion (bei mir Photoshop CS3) wird das Plugin /Adobe Photoshop CS3/Zusatzmodule/Automatisieren/Web Kontaktabzug II.plugin in den Ordner /Adobe Photoshop CS4/Plug-ins/Automate/ kopiert. Außerdem wird der Ordner /Adobe Photoshop CS3/Vorgaben/Web-Fotogalerie/ mit allen Web-Galerien in den Ordner /Adobe Photoshop CS4/Presets/ kopiert und anschließend in Web Photo Gallery umbenannt.

Wer die Vorgängerversion nicht mehr hat, der sollte Kollegen oder nette Freunde fragen…

Feb 10

All diejenigen unter euch die schon über einige Jahre in der Digitalen Welt leben werden eschon selber erfahren haben: Da hat man alte Daten auf CD oder Festplatten die mit den heute verwendeten Daten nicht mehr zu öffnen sind. Toll, viel Arbeit also für ewige Zeiten verloren weil es das Programm oder das Betriebssystem dafür nicht mehr gibt.

Das muss nicht sein! Das australische Nationalarchiv hat hier ein open source Tool namens “XENA” veröffentlicht. Dieses Tool konvertiert eure Daten in ein quelloffenes, herstellerunabhägiges Dateiformat. Das ist eine intersssante Sache, vor allem für Archivierungszwecke kann es ja nicht schaden das mal aus zu probieren. Das Tool ist für alle Betriebssysteme zur freien Verwendung und gratis unter der Homepage http://xena.sourceforge.net/ zu finden.

Die Bedienung des Programms lässt noch ein kleines bisserl zu wünschen übrig, aber ich denke hier entwickelt sich was wirklich interessantes.

Feb 06

Mike Kohlfürst von Promomasters hat einen sehr interssanten Artikel geschrieben. Es geht in diesem Beitrag um das Problem der geliebten – und manchmal auch ungeliebten – Identitäten im Web. Facebook, Twitter, Xing, StudiVz, um nur einige zu nennen. Mitunter kann es ja auch erwünscht sein das wir unsere Identität im Web wieder löschen um ganz und alleinig im “First Life” zu leben.

Die “Suicide Machine” übernimmt das für euch und löscht also alle eure Spuren im Web.

Näheres und ein Video welches genau zeigt wie das funktioniert findet ihr bei Promomasters.

Feb 05

Speziell in der Werbebranche grassiert eine sehr seltsame Krankheit: Die GRATISARBEIT! Brav wird hier umsonst gedacht und gehandelt wenn der König Kunde mit dem Finger schnippt! Gratis Konzepte, Gratis Präsentationen, Gratis Ideen werden am laufenden Band produziert!

GEGEN-GRATIS.AT wehrt sich hier und stellt diese – von vielen Kunden und Agenturen praktizierte Vorgangsweise – als schlichtweg FALSCH hin. Mit Argumenten und Taten. Ich lasse mir ja auch nicht von 10 Architekten einen Plan zeichnen und nehme dann einen davon. Die anderen schicke ich mit einem “war wohl nix” nach Hause und klaue mir aber im Vorüber gehen noch ein paar Ideen.

Auch wir haben Kunden die gerne solche Praktiken anwenden (würden) hier helfen nur gute Argumente und eine klare Linie.

Die Wirtschaftskammer Wien hat hier eine beispielhafte Website mit dazugehöriger Kampagne gestartet. Die Bundesländer könnten sich hiervon schon eine Scheibe abschneiden, anstatt immer über “die Wiener” zu schimpfen. Wir jedenfalls unterstützen “GEGEN-GRATIS.AT

Jan 27

Hier ist nun das offizielle Video von Apple. Da sieht man wieder wer die Nase vorne hat, pünktlich mit Ende der Präsentation hat Apple die Websites umgestellt. Will wirklich noch irgendwer Windows PC´s verwenden? Das Video präsentiert die phantastischen Möglichkeiten die in iPad V1.0 stecken. Gleich auf meiner Wunschliste für V1.1 ist die eingebaute isight Kamera…

Jan 27

Gerade stellt St. Steve das neue – und lang erwartete – iPad vor. Das Ding wird alles bisherige in den Schatten stellen. Eine Videokonsole als elctronic book mit HD und Internetanschluss, iwork und keynote… Völlig irre! Ich sehe mch schon meine nächsten Vorträge und präsentationen mit iPad halten! Hosianna, was ist das für eine völlig verrückte und tolle Welt!

Jan 14

Heute war es wieder soweit und das Team von “Lost Control” hat den 4. Award – der 1. des jahres 2010 – vergeben.
Der Award ging diesmal an alle User die nichts anderes zu tun haben als 9 Jahr alte HOAX Meldungen an jeden weiter zu schicken den sie kennen. Vor lauter Angst dass die bösen Viren die Macht über den Computer übernehmen wird hier völlig unter Umgehung des Gehirnes alles weitergeschickt was nur im entferntesten als seriös aussieht. Das sind wahrscheinlich die selben Leute die ihr Erspartes an nigerianische Bankdirektoren überweisen.

Weiter so!

Nov 24

Auch so kann man ein Stadtbild verändern: Die McDonald’s-Restaurants in Österreich und Deutschland werden im äußeren Erscheinungsbild umgestellt. Während der gelbe Firmenlogo-Buchstabe “M” bisher auf rotem Hintergrund an den Restaurants zu sehen war, wird bei Neueröffnungen jetzt ein grüner Hintergrund eingesetzt. Aber nicht nur das Logo wird verändert: McDonald’s will seinen Auftritt generell umstellen und die Restaurants in neuem Design gestalten.

mcdonalds-logo-green

Nach Umbauten und Modernisierungen der Restaurants im Innenbereich nimmt sich die Fastfood-Kette nun auch die Außengestaltung vor und will die Dominanz der Farben Rot und Gelb durch Grün und Braun ersetzen. Der nunmehrige Farbwechsel sei auch als “Bekenntnis und Respekt vor der Umwelt” zu werten und werde weltweit umgesetzt, wie die Sprecherin von McDonald’s Österreich, Ursula Riegler, erklärte. Streng genommen ist zwar lediglich das gelbe “M” als Firmenlogo registriert, doch sieht man es fast ausschließlich auf rotem Hintergrund abgebildet.

Die Tochter- bzw. Franchiseunternehmen von McDonald’s in Österreich und Deutschland gelten im US-Konzern als Vorreiter für Neuerungen, etwa im Design oder beim Produktangebot. Auch das Konzept der McCafés wurde hier zuerst flächendeckend umgesetzt.

50 Millionen Euro für Expansion und Neugestaltung
Als erste Umbauten im neuen Erscheinungsbild wurden der Standort in der Wiener Hadikgasse an der Westausfahrt und am Münchner Flughafen dieser Tage in Betrieb genommen. Nächste Woche werde ein neues Restaurant in Haus im Ennstal eröffnet, kündigte Riegler an. Auch im kommenden Jahr seien weitere neue Standorte geplant. In Summe investierte McDonald’s Österreich 2008 und 2009 rund 50 Millionen Euro in die Expansion und Neugestaltung der Standorte.

McDonald’s Österreich sei es trotz Wirtschaftskrise gelungen, den Umsatz im Jahresverlauf 2009 zu steigern. Die Umsatzzahlen entwickelten sich damit das dritte Jahr in Folge kontinuierlich nach oben. “Wir setzen den starken Weg nach oben weiter fort”, sagte die Unternehmenssprecherin. Wachstumsmotor sei die Kaffeehaus-Schiene von McDonald’s – McCafé, von denen Anfang Dezember bereits das 100. in Österreich eröffnet wird.

350.000 Gäste pro Tag in den 162 Filialen Österreichs
McDonald’s Österreich hat 2008 einen Umsatz von 406 Millionen Euro gemacht, um 11 Prozent mehr als im Jahr davor. 127 Millionen Gäste – oder 350.000 pro Tag – haben 2008 in den 162 Fast-Food-Restaurants gegessen, um 7,4 Prozent mehr als 2007. Österreich-Chef Andreas Schwerla hat sich zum Ziel gesetzt, 2009 “ähnliche Ergebnisse wie 2008″ zu erzielen. McDonald’s ist der größte Gastronom Österreichs.

Im Konzern ist der Umsatz 2008 um 3 Prozent auf 23,5 Milliarden Dollar (18,4 Milliarden Euro) gestiegen. Insgesamt will die Fast-Food-Kette 2,1 Milliarden Dollar in den Ausbau des Filialnetzes und die Renovierung bestehender Standorte investieren. Weltweit sollen rund 1.000 neue McDonald’s-Restaurants eröffnen, 240 davon seien in Europa. Die Expansion soll 12.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Im Schnitt sind täglich mehr als 58 Millionen Kunden in den weltweit über 30.000 Restaurants bedient worden.

Oct 18

Der Österreicher Edwin Lang hat sich nicht damit abgefunden dass nur noch ausschliesslich digital fotografiert werden soll. Er hat sich kurzerhand auf nach Holland begeben und die ehemalige Polaroid Filmfabrik gekauft. Ganz so einfach war das natürlich nicht, denn er hat sich und seinen wackeren Mitstreitern das enge Zeitlimit von EINEM JAHR gegeben um das Werkel wieder zum Laufen zu bringen.

filmpack

Eine sehr spannende Sache, die es wert ist – auch von Digitaljunkies wie mir – unterstützt zu werden!

Mehr dazu findet ihr unter: THE IMPOSSIBLE PROJECT

Wir unterstützen das Projekt sofort mal durch den Kauf von T-Shirts:

impossibleproject