Hermann Zapf wurde mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt!

Für seine Verdienste als weltweit anerkannter Schriftkünstler und Typograf ist Prof. Hermann Zapf heute im Alter von 92 Jahren mit dem Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. „Sie haben außergewöhnliche Beiträge zur Entwicklung von Schriften geleistet, und ihre richtungweisenden Publikationen sind zum Teil in 18 verschiedenen Sprachen erschienen”, hob der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Gerd Krämer, heute bei der Übergabe des Ordens in der Dienstvilla des Hessischen Ministerpräsidenten in Wiesbaden hervor. Er erinnerte auch daran, dass eine der Arbeiten von Prof. Zapf als Kalligraf 1960 die Ausfertigung der Präambel der Charta der Vereinten Nationen in vier Sprachen für die New Yorker Pierpont Morgan Library war.

Optima, Palatino, Zapfino und natürlich die Zapf Dingbats sind nur einige der weltbekannten Schriften von Hermann Zapf die jeder Designer verwendet und kennt. ALLES GUTE!

Mehr Bilder dazu findet ihr bei Linotype unter folgendem Link: Linotype.com

5 Millionen alte Zeitungsseiten digitalisiert!

Christian Krotzer – www.christiankrotzer.com – hat einen sehr interessanten Artikel über das Archiv der Österreichischen Zeitungen geschrieben.

ANNO ist der virtuelle Zeitungslesesaal der Österreichischen Nationalbibliothek.
Hier kann in historischen österreichischen Zeitungen und Zeitschriften online geblättert und gelesen werden.

Mehr dazu hier: AustriaN Newspapers Online

Photoshop CS5 kommt!

Bezug nehmend auf den CS5 Launch von Adobe am 12. April integrierte John Nack, Produktmanager für Photoshop, ein Vorschau-Video für die Content Awareness-Funktion des neuen Photoshops in seinem Blog.

Das Video selbst, entwarf ein weiterer Mitarbeiter von Adobe, Bryan O´Neil Hughes. In einem knapp 5 Minuten andauernden Clip demonstriert er in Bewegtbild die äußerst bemerkenswerte und intelligente Retusche mit dem Namen “Content-Aware Fill”. Innerhalb der kurzen Zeit, wird einem schnell klar, dass Adobe hier sehr gute Entwicklerarbeit geleistet hat. Ein Programm, was definitiv Lust auf mehr macht. Nahezu spielerisch werden normale, laienhafte Bilder zu perfekten Profi- Fotomontagen. Hier ein störender Baum, da ein seltsam zusammengefügtes Panoramabild. Diese und viele andere unglückliche Konstellationen scheinen für das neue Photoshop keine Hürde mehr darzustellen.

Viel Spaß mit dem Clip.

Das Video macht definitiv Lust auf mehr und zeigt, dass eine deutliche Weiterentwicklung bei Photoshop stattgefunden hat.

Fotoretusche bei La Redoute – Mjr. Tom deckt auf!

Das mit dem Bildbearbeiten hat so seine guten und schlechten Seiten. Die gute Seite ist, dass man relativ leicht Fehler in Bildern kaschieren kann. Da wir selber ja auch viel nit Textilien zu tun haben, eine Tolle Sache wenn da mal ein kleiner Fehler ist, oder eine Tasche an der falschen Stelle…

Die schlechte Seite ist, dass sich jeder der einen Mauspfeil bewegen kann dazu berufen fühlt Bilder zu retuschieren.

Noch schlechter ist, wenn das in grossen Unternehmen passiert und dort auch NIEMAND den Fehler bemerkt.

Gerade entdeckt bei “La Redoute” in deren Onlineshop. Bildbearbeitung der eher schlechten Art. Trotzdem Witzig!

Zum Vergrößern bitte in das Bild klicken!

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iphone apps als Kühlschrankmagneten

Eine wirklich lustige Idee hat sich das Team von “Jailbreaktoys” einfallen lassen. Für jeden iphone Besitzer ein klares “must have” – vorausgesetzt ihr habt auch einen Külschrank. Die Magneten lassen sich auf der Homepage von Jailbreaktoys bestellen, aber nur wenn man einen Wohnitz in den USA hat!

Wir haben es trotzdem geschaffft, weil die ein US Mailingservice verwenden welches dann nach Europa weiter schickt.
Das funktioniert ganz prima und dieses Service findet ihr unter:

Hier könnt ihr euch anmelden und erhaltet eine Postadresse in den USA. Dort wird dann von Firmen hin geschickt die nicht nach Übersee liefern (z.B. ein spezieller Converse-Shop…). BongoBongo leitet genen eine kleine Gebühr dann das Paket weiter.

Happy Birthday Photoshop!

Unser allseits beliebtes Bildbearbeitungsprogramm, Freizeitbeschäftigung, Geldmaschine, Vergnügen für einsame Stunden “Adobe Photoshop” wurde 20 Jahre alt! Ein Twen sozusagen!

Für alle die sich nicht vorstellen können wie das begann, hier ein paar Eindrücke von Version 1.0:

Am 19. Februar 2010 war es so weit und in San Francisco stieg eine Riesen Party wo unter anderem auch die Gebrüder Knoll beglückwunscht und gefeiert wurden.

Ich bin ja “erst” bei Version 2.5 dazu gestossen, aber das ist ja immerhin auch schon 16 Jahre her….
Hier ein par Gedanken der Leute die weltweit Photoshop benutzen:

Und hier noch eine kleine Reminiszenz an das Programmicon und seine Entwicklung:

Ideenkiste Raholic oder die Nacht der Werbung!

Endlich ist es vorbei! Die Preise verteilt und wir können wieder weiter arbeiten ohne dem grossartigen Event entgegenfiebern zu müssen.

Gestern war die pompös angekündigte “Nacht der Werbung” im Salzburger Messezentrum. Leider habe ich meine Eintrittskarten selber bezahlt. Der Hauptgrund dafür war: Ich wollte Stermann und Grissemann mal Live erleben. Das war allerdings sehr bescheiden. Die Spassvögel in der 10.000 Euro Liga (pro Abend) haben nach 10 Minuten Herumscherzen die Preisverleihung herunter gehudelt wie ich es noch nie erlebt habe.

  • Die Preisträger wurden auf die Bühne gelobt und 10 sec. später wieder von selbiger entfernt, immer mit dem Zusatz, es muss schnell gehen. Schrecklich.
  • Die Regie (gabs sowas überhaupt) war nicht in der Lage den Text der Präsentationen dem Redefluss der Moderatoren an zu passen.
  • Die Lichtsteuerung war sowieso ein Wahnsinn, weil man als Zuschauer von den Bühnenscheinwerfern geblendet wurde.
  • Der alterschwache Beamer war auch nicht in der Lage ein ordentliches Bild der prämierten Werke zu projizieren.
  • Ich würde allen Beteiligten empfehlen, sich mal eine Präsentation der Abschlussarbeiten der MDA oder der HTL Salzburg an zu sehen. Da gibts zwar keinen Stermann und Grissemann, aber professionellere Präsentationen, gleich gute Arbeiten und eine bessere Stimmung. Dort fühlt sich niemand verscheissert und ausgenutzt, und ein RedBull kostet auch nicht 4.30 Euro.
  • Den Verantwortlichen möchte ich wirklich eine Klausur nahe legen, beginnt mal diesen Unfug zu hinterfragen!
  • Allen Einreichern die im ehrlichen Glauben daran dachten, hier eventuell einen Preis bekommen zu können – denen würde ich raten: Benennt eure Firma in “Ideenkiste Raholic” oder in “Salidee Kisshofer” um und reicht (und bezahlt) 60 Arbeiten ein.
  • Der Security empfehle ich noch beim Nächsten mal die beiden Moorhühner von der Bühne zu entfernen, die in peinlichster Weise mit Transparenten eines Preisgewürdigten auf der Bühne herumgehüpft sind. Spätestens da war allen klar dass diese Veranstaltung “gekauft” wurde.

Andere arbeiten für einen Kreativpreis – wir arbeiten für unsere Kunden” Das ist nicht von mir, sondern von der Ramses die ich dafür wirklich loben möchte!

Mjr. Tom gegen Gratisarbeit!

Speziell in der Werbebranche grassiert eine sehr seltsame Krankheit: Die GRATISARBEIT! Brav wird hier umsonst gedacht und gehandelt wenn der König Kunde mit dem Finger schnippt! Gratis Konzepte, Gratis Präsentationen, Gratis Ideen werden am laufenden Band produziert!

GEGEN-GRATIS.AT wehrt sich hier und stellt diese – von vielen Kunden und Agenturen praktizierte Vorgangsweise – als schlichtweg FALSCH hin. Mit Argumenten und Taten. Ich lasse mir ja auch nicht von 10 Architekten einen Plan zeichnen und nehme dann einen davon. Die anderen schicke ich mit einem “war wohl nix” nach Hause und klaue mir aber im Vorüber gehen noch ein paar Ideen.

Auch wir haben Kunden die gerne solche Praktiken anwenden (würden) hier helfen nur gute Argumente und eine klare Linie.

Die Wirtschaftskammer Wien hat hier eine beispielhafte Website mit dazugehöriger Kampagne gestartet. Die Bundesländer könnten sich hiervon schon eine Scheibe abschneiden, anstatt immer über “die Wiener” zu schimpfen. Wir jedenfalls unterstützen “GEGEN-GRATIS.AT

Ein kleiner Nachtrag zu den Nominierungen – EPU

Ein paar kleine Zahlenspielereien seien mir erlaubt. Ich bekam relativ viele Rückmeldungen auf meinen Beitrag zur Nominierung zum Landespreis per Mail.

Das ist gut so und ich wurde auch darauf aufmerksam gemacht dass ich mit meinen Zeilen nicht ganz recht habe. Es wurden beim Salzburger Landespreis immerhin 6 (sechs!!) EPU´s nominiert. Das wurde mitr als “Erfolg” verkauft. Schau schau!

Ich war ja nie ein guter Mathematiker, aber die folgende kleine Rechnung kapiere sogar ich:
1. Von der Berufsgruppe Werbung und Marktkommunikation werden 1.842 Unternehmen repräsentiert. (Bericht SN und Salzburger Wirtschaft)
2. Beim Landespreis haben jetzt 95 Agenturen eingereicht. Das sind 5,15 % die hier also mit gemacht haben. Aha.
3. 80% der Agenturen sind also EPU´s.
4. 683 Einreichungen gab es.
5. Von diesen 95 Agenturen die mit gemacht haben gab es exakt 6 EPU´s die es in die Nominierung geschaft haben. Das sind 6,3%!

Soweit so schlecht für die EPU´s die also mit 6 Nominierten vertreten sind. Da freuen wir 80% der Mitglieder uns aber ganz besonders und meine aufrichtige Bewunderung gehört den 6 Nominierten die es geschaft haben!

Wenn ich mir jetzt die 4 grössten Agenturen heraus picke dann hat die Agentur:
A.) 16 Nominierungen
B.) 16 Nominierungen
C.) 8 Nominierungen
D.) 4 Nominierungen

Bei einigen Agenturen wurden ja keine Kosten und Mühen gescheut um hier einen Platz am Ehrenregal im Chefbüro zu füllen.
Bis zu 60 Einreichungen um dann 16 Nominierungen zu erhalten (verteilt auf 8-10 Kategorien) ist also ein interessanter Schnitt.

Jetzt bin ich nur noch gespannt wieviele EPU´s dann auch wirklich einen PREIS bekommen, weil nominiert zu sein bedeutet ja nicht auch gleich einen Preis zu bekommen. Allerdings ist die Chance für Agentur A und B natürlich sehr sehr hoch, da ja auch welche dabei sind die bei 3 Preisen in einer Kategorie auch 3x nominiert wurden.

So gesehen wird das ja noch eine interessante Sache mit den Preisen, allerdings ändert sich am – für mich ganz subjektiv betrachtet – unangenehmen Beigeschmack nichts, dass hier mit hohem finanziellen und personellem Aufwand von einer Hand voll Agenturen der Wettbewerb bestimmt wird.
Vielleicht sollte man einen eigenen Landespreis für die 80% der “kleinen Lichter” machen…