Bildretusche und die Politik

Seit Stalins Zeiten ist bekannt dass sich Diktatoren auch der Bildretusche bedienen um unliebsame “Kollegen” aus Fotos zu entfernen. Das gelang meisst mit zweifelhaftem Erfolg, der – wenn überhaupt – nur sehr kurzfristig war. Im zeitalter der Digitalen Fotografie und Bildbearbeitung ist die Versuchung wieder um ein vielfaches gestiegen, da jeder mittelmässige Computeranwender auch bald das Stempelwerkzeug in Photoshop kapiert hat.

In Deutschland ist im Presserat eine hitzige Debatte um retuschierte Bilder der Bundeskanzlerin entbrannt wo sie mit Schwitzflecken unter den Armen beim Staatsbesuch abgelichtet wurde. Ein mildtätiger Bildbearbeiter hat dem Foto gutes getan und die Schwitzflecken VOR der Veröffentlichung entfernt. Das Bild haben aber viele ander Kollegen auch gehabt und so kam der “Schwindel” ans Tageslicht und die Zeitung wurde verurteilt.

Die Zeitschriften und Medien haben das verstanden.

Allerdings einige Politiker noch immer NICHT, wie beiliegender Bericht aus der “Sazburger Nachrichten” von heute beweist!
Liebe Weltverbesserer in der Politik, sowas funktioniert heute einfach nicht mehr. Das wird ein EIGENTOR!

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