Ideenkiste Raholic oder die Nacht der Werbung!

Endlich ist es vorbei! Die Preise verteilt und wir können wieder weiter arbeiten ohne dem grossartigen Event entgegenfiebern zu müssen.

Gestern war die pompös angekündigte “Nacht der Werbung” im Salzburger Messezentrum. Leider habe ich meine Eintrittskarten selber bezahlt. Der Hauptgrund dafür war: Ich wollte Stermann und Grissemann mal Live erleben. Das war allerdings sehr bescheiden. Die Spassvögel in der 10.000 Euro Liga (pro Abend) haben nach 10 Minuten Herumscherzen die Preisverleihung herunter gehudelt wie ich es noch nie erlebt habe.

  • Die Preisträger wurden auf die Bühne gelobt und 10 sec. später wieder von selbiger entfernt, immer mit dem Zusatz, es muss schnell gehen. Schrecklich.
  • Die Regie (gabs sowas überhaupt) war nicht in der Lage den Text der Präsentationen dem Redefluss der Moderatoren an zu passen.
  • Die Lichtsteuerung war sowieso ein Wahnsinn, weil man als Zuschauer von den Bühnenscheinwerfern geblendet wurde.
  • Der alterschwache Beamer war auch nicht in der Lage ein ordentliches Bild der prämierten Werke zu projizieren.
  • Ich würde allen Beteiligten empfehlen, sich mal eine Präsentation der Abschlussarbeiten der MDA oder der HTL Salzburg an zu sehen. Da gibts zwar keinen Stermann und Grissemann, aber professionellere Präsentationen, gleich gute Arbeiten und eine bessere Stimmung. Dort fühlt sich niemand verscheissert und ausgenutzt, und ein RedBull kostet auch nicht 4.30 Euro.
  • Den Verantwortlichen möchte ich wirklich eine Klausur nahe legen, beginnt mal diesen Unfug zu hinterfragen!
  • Allen Einreichern die im ehrlichen Glauben daran dachten, hier eventuell einen Preis bekommen zu können – denen würde ich raten: Benennt eure Firma in “Ideenkiste Raholic” oder in “Salidee Kisshofer” um und reicht (und bezahlt) 60 Arbeiten ein.
  • Der Security empfehle ich noch beim Nächsten mal die beiden Moorhühner von der Bühne zu entfernen, die in peinlichster Weise mit Transparenten eines Preisgewürdigten auf der Bühne herumgehüpft sind. Spätestens da war allen klar dass diese Veranstaltung “gekauft” wurde.

Andere arbeiten für einen Kreativpreis – wir arbeiten für unsere Kunden” Das ist nicht von mir, sondern von der Ramses die ich dafür wirklich loben möchte!

Flash Bildergalerien in Photoshop CS4

Die etwas älteren Photoshop user unter uns werden sich noch an ein paar nette Dinge erinnern können die in den Vorgängerversionen zu finden waren. Unter dem Menüpunkt “AUTOMATISIEREN” konnte man ganz praktische Webgalerien erzeugen. Sehr fein für Bildpräsentationen auf Webseiten.

Leider ging das in der Version CS4 nicht mehr. FALSCH – natürlich geht es, man muss nur ein paar Dateien an die richtige Stelle kopieren – wie so oft in letzter Zeit bei Adobe. Also, es ist ganz einfach:

Wer noch die Vorgängerversion auf seinem Rechner belassen hat, kommt so ans Ziel: Aus der Vorgängerversion (bei mir Photoshop CS3) wird das Plugin /Adobe Photoshop CS3/Zusatzmodule/Automatisieren/Web Kontaktabzug II.plugin in den Ordner /Adobe Photoshop CS4/Plug-ins/Automate/ kopiert. Außerdem wird der Ordner /Adobe Photoshop CS3/Vorgaben/Web-Fotogalerie/ mit allen Web-Galerien in den Ordner /Adobe Photoshop CS4/Presets/ kopiert und anschließend in Web Photo Gallery umbenannt.

Wer die Vorgängerversion nicht mehr hat, der sollte Kollegen oder nette Freunde fragen…

XENA – die Datensicherung für die Zuknft

All diejenigen unter euch die schon über einige Jahre in der Digitalen Welt leben werden eschon selber erfahren haben: Da hat man alte Daten auf CD oder Festplatten die mit den heute verwendeten Daten nicht mehr zu öffnen sind. Toll, viel Arbeit also für ewige Zeiten verloren weil es das Programm oder das Betriebssystem dafür nicht mehr gibt.

Das muss nicht sein! Das australische Nationalarchiv hat hier ein open source Tool namens “XENA” veröffentlicht. Dieses Tool konvertiert eure Daten in ein quelloffenes, herstellerunabhägiges Dateiformat. Das ist eine intersssante Sache, vor allem für Archivierungszwecke kann es ja nicht schaden das mal aus zu probieren. Das Tool ist für alle Betriebssysteme zur freien Verwendung und gratis unter der Homepage http://xena.sourceforge.net/ zu finden.

Die Bedienung des Programms lässt noch ein kleines bisserl zu wünschen übrig, aber ich denke hier entwickelt sich was wirklich interessantes.

Wie werde ich die Geister wieder los?

Mike Kohlfürst von Promomasters hat einen sehr interssanten Artikel geschrieben. Es geht in diesem Beitrag um das Problem der geliebten – und manchmal auch ungeliebten – Identitäten im Web. Facebook, Twitter, Xing, StudiVz, um nur einige zu nennen. Mitunter kann es ja auch erwünscht sein das wir unsere Identität im Web wieder löschen um ganz und alleinig im “First Life” zu leben.

Die “Suicide Machine” übernimmt das für euch und löscht also alle eure Spuren im Web.

Näheres und ein Video welches genau zeigt wie das funktioniert findet ihr bei Promomasters.

Mjr. Tom gegen Gratisarbeit!

Speziell in der Werbebranche grassiert eine sehr seltsame Krankheit: Die GRATISARBEIT! Brav wird hier umsonst gedacht und gehandelt wenn der König Kunde mit dem Finger schnippt! Gratis Konzepte, Gratis Präsentationen, Gratis Ideen werden am laufenden Band produziert!

GEGEN-GRATIS.AT wehrt sich hier und stellt diese – von vielen Kunden und Agenturen praktizierte Vorgangsweise – als schlichtweg FALSCH hin. Mit Argumenten und Taten. Ich lasse mir ja auch nicht von 10 Architekten einen Plan zeichnen und nehme dann einen davon. Die anderen schicke ich mit einem “war wohl nix” nach Hause und klaue mir aber im Vorüber gehen noch ein paar Ideen.

Auch wir haben Kunden die gerne solche Praktiken anwenden (würden) hier helfen nur gute Argumente und eine klare Linie.

Die Wirtschaftskammer Wien hat hier eine beispielhafte Website mit dazugehöriger Kampagne gestartet. Die Bundesländer könnten sich hiervon schon eine Scheibe abschneiden, anstatt immer über “die Wiener” zu schimpfen. Wir jedenfalls unterstützen “GEGEN-GRATIS.AT