Ein kleiner Nachtrag zu den Nominierungen – EPU

Ein paar kleine Zahlenspielereien seien mir erlaubt. Ich bekam relativ viele Rückmeldungen auf meinen Beitrag zur Nominierung zum Landespreis per Mail.

Das ist gut so und ich wurde auch darauf aufmerksam gemacht dass ich mit meinen Zeilen nicht ganz recht habe. Es wurden beim Salzburger Landespreis immerhin 6 (sechs!!) EPU´s nominiert. Das wurde mitr als “Erfolg” verkauft. Schau schau!

Ich war ja nie ein guter Mathematiker, aber die folgende kleine Rechnung kapiere sogar ich:
1. Von der Berufsgruppe Werbung und Marktkommunikation werden 1.842 Unternehmen repräsentiert. (Bericht SN und Salzburger Wirtschaft)
2. Beim Landespreis haben jetzt 95 Agenturen eingereicht. Das sind 5,15 % die hier also mit gemacht haben. Aha.
3. 80% der Agenturen sind also EPU´s.
4. 683 Einreichungen gab es.
5. Von diesen 95 Agenturen die mit gemacht haben gab es exakt 6 EPU´s die es in die Nominierung geschaft haben. Das sind 6,3%!

Soweit so schlecht für die EPU´s die also mit 6 Nominierten vertreten sind. Da freuen wir 80% der Mitglieder uns aber ganz besonders und meine aufrichtige Bewunderung gehört den 6 Nominierten die es geschaft haben!

Wenn ich mir jetzt die 4 grössten Agenturen heraus picke dann hat die Agentur:
A.) 16 Nominierungen
B.) 16 Nominierungen
C.) 8 Nominierungen
D.) 4 Nominierungen

Bei einigen Agenturen wurden ja keine Kosten und Mühen gescheut um hier einen Platz am Ehrenregal im Chefbüro zu füllen.
Bis zu 60 Einreichungen um dann 16 Nominierungen zu erhalten (verteilt auf 8-10 Kategorien) ist also ein interessanter Schnitt.

Jetzt bin ich nur noch gespannt wieviele EPU´s dann auch wirklich einen PREIS bekommen, weil nominiert zu sein bedeutet ja nicht auch gleich einen Preis zu bekommen. Allerdings ist die Chance für Agentur A und B natürlich sehr sehr hoch, da ja auch welche dabei sind die bei 3 Preisen in einer Kategorie auch 3x nominiert wurden.

So gesehen wird das ja noch eine interessante Sache mit den Preisen, allerdings ändert sich am – für mich ganz subjektiv betrachtet – unangenehmen Beigeschmack nichts, dass hier mit hohem finanziellen und personellem Aufwand von einer Hand voll Agenturen der Wettbewerb bestimmt wird.
Vielleicht sollte man einen eigenen Landespreis für die 80% der “kleinen Lichter” machen…

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