Sep 14
Photoshop CS6 wartet mit vielen großen und kleinen Neuigkeiten auf. Oft sind es Detailverbesserungen die dem Bildbearbeiter das tägliche Leben sehr erleichtern können.
Ich will euch die Neuigkeiten beim “Freistellwerkzeug” vorstellen. Mit diesem Werkzeug wird ein Bild beschnitten. Das war bis jetzt immer eine endgültige Sache. Als würde man mit der Schere ein Foto zuschneiden. Jetzt nicht mehr! Seit CS6 wird der “abgeschnittene” Teil eines Bildes nicht mehr dauerhaft entfernt sondern nur ausgeblendet. Das funktioniert auch nach dem Speichern und wiederholtem öffnen und schliessen des Bildes!

Freistellwerkzeug ausgewählt.

Freistellwerkzeug angewendet.

Die zusätzlichen Optionen des Freistellwerkzeuges. Ihr müsst die Option “Classicmodus” DEAKTIVIEREN!

Nach wiederholtem Aufrufen des Freistellwerkzeuges kann man nicht nur wieder das Originalbild herstellen, man kann sogar die Arbeitsfläche gleich vergrössern.
Ich finde das eine sehr tolle Lösung und wirklich praktisch für die tägliche Arbeit!
Jun 28
Speziell als Vortragender bei angehenden Mediendesignern wird man oft mit mangelnden Rechtschreibkenntnissen konfrontiert. Aber deshalb sind Schüler / Schülerinnen ja auch noch in der Ausbildung und sollen dazu lernen. Brandaktuell stelle ich hier ein Beispiel vor, an dem man gut erkennen kann, daß auch in großen Unternehmen durchaus fehlerhafte produziert wird, was dann doch zu Kopfschütteln und Heiterkeit führt. Ich bedanke mich jedenfalls wieder für ein sehr lehrreiches Beispiel.
Den Verantwortlichen bei Merkur sei auf einen ordentlichen Workflow mit Fehlerkorrekturmöglichkeiten hingewiesen. Wir unterrichten so was
Ich bin gespannt wie lange das jetzt noch hängt bis sich jemand vom Marketing in Schadensbegrenzung übt. Gefunden heute um 18.00 im Merkur in der Alpenstraße in Salzburg.
PS.: Wer findet BEIDE Fehler?
Feb 10
Seit Stalins Zeiten ist bekannt dass sich Diktatoren auch der Bildretusche bedienen um unliebsame “Kollegen” aus Fotos zu entfernen. Das gelang meisst mit zweifelhaftem Erfolg, der – wenn überhaupt – nur sehr kurzfristig war. Im zeitalter der Digitalen Fotografie und Bildbearbeitung ist die Versuchung wieder um ein vielfaches gestiegen, da jeder mittelmässige Computeranwender auch bald das Stempelwerkzeug in Photoshop kapiert hat.
In Deutschland ist im Presserat eine hitzige Debatte um retuschierte Bilder der Bundeskanzlerin entbrannt wo sie mit Schwitzflecken unter den Armen beim Staatsbesuch abgelichtet wurde. Ein mildtätiger Bildbearbeiter hat dem Foto gutes getan und die Schwitzflecken VOR der Veröffentlichung entfernt. Das Bild haben aber viele ander Kollegen auch gehabt und so kam der “Schwindel” ans Tageslicht und die Zeitung wurde verurteilt.
Die Zeitschriften und Medien haben das verstanden.
Allerdings einige Politiker noch immer NICHT, wie beiliegender Bericht aus der “Sazburger Nachrichten” von heute beweist!
Liebe Weltverbesserer in der Politik, sowas funktioniert heute einfach nicht mehr. Das wird ein EIGENTOR!

Feb 01
Vielleicht ist es euch auch schon so ergangen, dass Ihr z.B. zu Schulungszwecken ein tolles Video bei Youtube gefunden habt. Oft schon wollte ich so ein Video downloaden um es offline vorführen zu können. Es gibt dazu diverse Programme und Plug-Ins für die unterschiedlichsten Browser.
Bei mir hat das immer nur kurz funktioniert, oder gar nicht!
Jetzt habe ich da etwas interessantes gefunden um videos downloaden zu können:
Der “Kiss” Befehl!
Funktioniert in JEDEM Browser auf JEDEM Betriebssystem! So gehts:
1. Das ist eine typische Youtube Adresse: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=dcDN409ZBv4
2. Nun wird einfach im Adressfenster das Wort “kiss” VOR Youtube geschrieben, so: http://www.kissyoutube.com/watch?feature=player_embedded&v=dcDN409ZBv4
3. Die Adresse ändert sich, ihr kommt zu einer Seite auf der man das Video in den unterschiedlichsten Dateiformaten legal DOWNLOADEN kann:

Nov 01
Schon seit vielen Jahren gibt es in Photoshop das Scharfzeichner Werkzeug. Beim Verwenden dieses Werkzeuges ist einem die Lust damit zu arbeiten allerdings meisst sehr schnell vergangen. Die Ergebnisse waren immer schrecklich!
Seit Photoshop CS5 sind die Ergebnisse jedoch dermassen gut, dass kaum eine andere Scharfzeichnungs-Technologie auf dem Markt diesem einfachen Pinsel das Wasser reichen kann!
Ziel dieses Pinsels ist es, durch gezieltes Auftragen einem Bild lokal mehr Schärfe zu geben. Wir sprechen hier von Details, nicht von grossflächigen Korrekturen (Augen, Strukturen und Texturen usw.). Adobe hat dem Scharfzeichner-Werkzeug einen Algorithmus geschenkt, der derzeit nur in diesem Werkzeug vorkommt. Kein anderer Filter in Photoshop oder Camera greift auf diese fortgeschrittene Technik zurück. Der Pinsel ist also quasi das modernste Werkzeug, das Adobe in Sachen Scharfzeichnung zu bieten hat.
- Erstellen Sie eine neue leere Ebene
- Stellen Sie den Blendmodus der Ebene oder des Pinsels auf Luminanz
- Aktivieren Sie oben in der Optionsleiste die Optionen “Alle Ebenen aufnehmen” und “Details beibehalten” (ohne Details erhalten arbeitet der Pinsel genau so mies, wie in der Vergangenheit)
- Arbeiten Sie mit einem moderaten Schwellenwert zwischen 10 und 30 Prozent. Ist der Schwellenwert zu hoch, arbeitet das Werkzeug zu aggressiv
- Reduzieren Sie bei Bedarf die Deckkraft der Schärfe-Ebene, die Sie in Schritt 1 erstellt haben
Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ist derzeit einer der Besten Scharfzeichner. Auch dieses Werkzeug kann natürlich keine Wunder wirken, soll aber einen kleinen Vorgeschmack geben was Adobe noch so an assen im Ärmel hat.

Diese schöne Anleitung stammt von Michel Mayerle, vielen Dank!
Sep 28
Die “Qualität” lokaler Bezirksblätter wurde ja schon oft angeprangert, hat aber derzeit bei uns einen weiteren Tiefpunkt erreicht.
Beiliegendes Bild erreichte mich heute und das will ich den geneigten Lesern nicht vorenthalten.
So sieht also Zeitschriftendesign jetzt auf Bezirksebene aus. Diese grauenhafte Art ein Bild frei zu stellen und der noch schlimmere Textumbruch ist wahrlich ein Höhepunkt des schlechten Geschmacks und des noch schlechteren Handwerks.
Wirklich schlimm ist ja das sowas noch von irgendwelchen “Redakteuren” und “Verlegern” als innovativ und “Schön” empfunden wird.
Die sollten sich mal Anregungen bei Mario Garcia holen, oder einfach nur in die nächste Trafik gehen und andere Blätter lesen!

Sep 09
Wer in der Medienwelt kennt nicht das Problem mit dem Versand großer Datenmengen? Vor 15 Jahren gab es “Leonardo ISDN” eine teure Angelegenheit bei der nur große Agenturen und Druckereien Daten auf elektronischem Weg verschicken konnten. Das Highlight habe ich damals mit einer 50 Kanal ISDN Anlage erlebt. Ein gigantischer Aufwand und hohe Kosten.
Das ist jetzt anders!
Heute ist es kein Problem mit einem eigenen Speicherplatz via FTP Daten up- und downloaden. Allerdings benötigt man dafür ein geringes Maß an technischem Verständnis. In vielen Unternehmen sitzen aber Leute die das nicht haben und auch nicht können. Da beginnen dann die Probleme zwischen Fotograf – Kunde – Agentur. Dropbox ist hier eine gute Lösung, aber manchen auch noch zu kompliziert.
Ein sehr guter Dienst ist jetzt “WE TRANSFER“!
Hier kann man über eine sehr einfach gestaltete Oberfläche einfach Daten hoch laden und unter Angabe der eigenen und der Empfänger E-MAIL Adresse auch Daten jenseits der 2 GB verschciken. Das funktioniert sehr einfach und schnell und bis jetzt kam noch jeder unserer Partner damit zurecht.

Aug 01
Es ist ja immer wieder lustig in DOCMA oder anderen Fachpublikationen über misslungenge Bildbeabeitungen zu lesen.
Meist sind diese Beispiele immer weit weg produziert worden. Diesmal haben wir (dank dem wachen Auge von Brigitte) direkt in Salzburg in der Mönchsberggarage ein schönes Beispiel für misslungene Bildbearbeitung gefunden.
Problem:
Wenn der (oder die) Bildbearbeiter halt nur schnell, schnell ohne Nachdenken in Photoshop irgendetwas in ein Bild basteln oder herumretuschieren. Für eine Kleinanzeige wäre das auch niemandem aufgefallen. Aaaaaber, wehe wenn das gleiche Bild auch für ein Poster verwendet wird!
Dann kann sowas dabei raus kommen:
Jun 16
Gestern fand der – meiner subjektiven Meinung nach – sehr interessante Vortrag von Mathias Jahn an der FH Urstein statt.
Das Thema “The King is Dead – über die Zukunft der Werbung” wurde sehr interssant und anschaulich vorgetragen.
Sehr angenehm habe ich es diesmal empfunden, dass ein Top Werber nicht dauernd sich selbst oder die von ihm produzierten Kampagnen in den Vordergrund stellte. Da haben wir ja schon ganz andere “Selbst-beweihräucherer” erlebt. Der Kernsatz “Online ist nicht die Zukunft der Werbung. Sondern Werbung ist die Zukunft von Online” könnte beim drüberlesen leicht missverstanden werden. Tatsächlich ist es so dass Onlinewerbung viele klassische Werbeformen am Leben erhält.
Beispiele aus Film, Print- und Produktwerbung haben diese These untermauert.
Der 2. Punkt des Vortrages von Mathias Jahn ging um die Ethik in der Werbung. Seid ehrlich! Eine einfache Botschaft die für vieles wofür Werbung steht (positiv wie Negativ) anzuwenden ist. Hier hat er auch wieder sehr anschauliche Beispiele gebracht, die diese Message sehr glaubwürdig untermauert haben.
Alles in allem ein rundum gelungener Vortrag mit interessanten Themen von einem Vortragenden der weis wovon er spricht!
