Nov 01
Schon seit vielen Jahren gibt es in Photoshop das Scharfzeichner Werkzeug. Beim Verwenden dieses Werkzeuges ist einem die Lust damit zu arbeiten allerdings meisst sehr schnell vergangen. Die Ergebnisse waren immer schrecklich!
Seit Photoshop CS5 sind die Ergebnisse jedoch dermassen gut, dass kaum eine andere Scharfzeichnungs-Technologie auf dem Markt diesem einfachen Pinsel das Wasser reichen kann!
Ziel dieses Pinsels ist es, durch gezieltes Auftragen einem Bild lokal mehr Schärfe zu geben. Wir sprechen hier von Details, nicht von grossflächigen Korrekturen (Augen, Strukturen und Texturen usw.). Adobe hat dem Scharfzeichner-Werkzeug einen Algorithmus geschenkt, der derzeit nur in diesem Werkzeug vorkommt. Kein anderer Filter in Photoshop oder Camera greift auf diese fortgeschrittene Technik zurück. Der Pinsel ist also quasi das modernste Werkzeug, das Adobe in Sachen Scharfzeichnung zu bieten hat.
- Erstellen Sie eine neue leere Ebene
- Stellen Sie den Blendmodus der Ebene oder des Pinsels auf Luminanz
- Aktivieren Sie oben in der Optionsleiste die Optionen “Alle Ebenen aufnehmen” und “Details beibehalten” (ohne Details erhalten arbeitet der Pinsel genau so mies, wie in der Vergangenheit)
- Arbeiten Sie mit einem moderaten Schwellenwert zwischen 10 und 30 Prozent. Ist der Schwellenwert zu hoch, arbeitet das Werkzeug zu aggressiv
- Reduzieren Sie bei Bedarf die Deckkraft der Schärfe-Ebene, die Sie in Schritt 1 erstellt haben
Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ist derzeit einer der Besten Scharfzeichner. Auch dieses Werkzeug kann natürlich keine Wunder wirken, soll aber einen kleinen Vorgeschmack geben was Adobe noch so an assen im Ärmel hat.

Diese schöne Anleitung stammt von Michel Mayerle, vielen Dank!
Sep 28
Die “Qualität” lokaler Bezirksblätter wurde ja schon oft angeprangert, hat aber derzeit bei uns einen weiteren Tiefpunkt erreicht.
Beiliegendes Bild erreichte mich heute und das will ich den geneigten Lesern nicht vorenthalten.
So sieht also Zeitschriftendesign jetzt auf Bezirksebene aus. Diese grauenhafte Art ein Bild frei zu stellen und der noch schlimmere Textumbruch ist wahrlich ein Höhepunkt des schlechten Geschmacks und des noch schlechteren Handwerks.
Wirklich schlimm ist ja das sowas noch von irgendwelchen “Redakteuren” und “Verlegern” als innovativ und “Schön” empfunden wird.
Die sollten sich mal Anregungen bei Mario Garcia holen, oder einfach nur in die nächste Trafik gehen und andere Blätter lesen!

Sep 09
Wer in der Medienwelt kennt nicht das Problem mit dem Versand großer Datenmengen? Vor 15 Jahren gab es “Leonardo ISDN” eine teure Angelegenheit bei der nur große Agenturen und Druckereien Daten auf elektronischem Weg verschicken konnten. Das Highlight habe ich damals mit einer 50 Kanal ISDN Anlage erlebt. Ein gigantischer Aufwand und hohe Kosten.
Das ist jetzt anders!
Heute ist es kein Problem mit einem eigenen Speicherplatz via FTP Daten up- und downloaden. Allerdings benötigt man dafür ein geringes Maß an technischem Verständnis. In vielen Unternehmen sitzen aber Leute die das nicht haben und auch nicht können. Da beginnen dann die Probleme zwischen Fotograf – Kunde – Agentur. Dropbox ist hier eine gute Lösung, aber manchen auch noch zu kompliziert.
Ein sehr guter Dienst ist jetzt “WE TRANSFER“!
Hier kann man über eine sehr einfach gestaltete Oberfläche einfach Daten hoch laden und unter Angabe der eigenen und der Empfänger E-MAIL Adresse auch Daten jenseits der 2 GB verschciken. Das funktioniert sehr einfach und schnell und bis jetzt kam noch jeder unserer Partner damit zurecht.

Aug 01
Es ist ja immer wieder lustig in DOCMA oder anderen Fachpublikationen über misslungenge Bildbeabeitungen zu lesen.
Meist sind diese Beispiele immer weit weg produziert worden. Diesmal haben wir (dank dem wachen Auge von Brigitte) direkt in Salzburg in der Mönchsberggarage ein schönes Beispiel für misslungene Bildbearbeitung gefunden.
Problem:
Wenn der (oder die) Bildbearbeiter halt nur schnell, schnell ohne Nachdenken in Photoshop irgendetwas in ein Bild basteln oder herumretuschieren. Für eine Kleinanzeige wäre das auch niemandem aufgefallen. Aaaaaber, wehe wenn das gleiche Bild auch für ein Poster verwendet wird!
Dann kann sowas dabei raus kommen:
Jun 16
Gestern fand der – meiner subjektiven Meinung nach – sehr interessante Vortrag von Mathias Jahn an der FH Urstein statt.
Das Thema “The King is Dead – über die Zukunft der Werbung” wurde sehr interssant und anschaulich vorgetragen.
Sehr angenehm habe ich es diesmal empfunden, dass ein Top Werber nicht dauernd sich selbst oder die von ihm produzierten Kampagnen in den Vordergrund stellte. Da haben wir ja schon ganz andere “Selbst-beweihräucherer” erlebt. Der Kernsatz “Online ist nicht die Zukunft der Werbung. Sondern Werbung ist die Zukunft von Online” könnte beim drüberlesen leicht missverstanden werden. Tatsächlich ist es so dass Onlinewerbung viele klassische Werbeformen am Leben erhält.
Beispiele aus Film, Print- und Produktwerbung haben diese These untermauert.
Der 2. Punkt des Vortrages von Mathias Jahn ging um die Ethik in der Werbung. Seid ehrlich! Eine einfache Botschaft die für vieles wofür Werbung steht (positiv wie Negativ) anzuwenden ist. Hier hat er auch wieder sehr anschauliche Beispiele gebracht, die diese Message sehr glaubwürdig untermauert haben.
Alles in allem ein rundum gelungener Vortrag mit interessanten Themen von einem Vortragenden der weis wovon er spricht!

Feb 16
Für alle – die wie ich – nicht genug von den Produkten mit dem angebissenen Apfel bekommen können, gibt es bei “www.scoopertino.com” die Besten Produkte die Apple demnächst mal erfinden sollte…


Jan 31
Welcher Fotograf / Bildbearbeiter / Grafiker hat sich nicht schon mal darüber geärgert (oder zumindest ein ungutes Gefühl beim Veröffentlichen von Bildern gehabt) wenn EIGENE Bilder von Webseiten kopiert werden? Wenn diese Bilder dann noch auf anderen Seiten auftauchen oder Missbrauch damit getrieben wird, dann ist das sehr unangenehm.
Ein neuer Dienst im Internet bietet nun unter www.photopatrol.de an, solch Bilderklau auf die Schliche zu kommen.
Ich finde das eine sehr gute Sache und es ist auch technisch interessant zu sehen WAS die dort machen um euren Bildern auf die Spur zu kommen!

Jan 12
Ich möchte euch die neueste app von “Cleverprinting” vorstellen:

Die “Farbwelten” app für das iPad ist eine tolle Sache. Das Programm stellt Farben und Farbharmonien am iPad dar. Schaut euch das mal an, sehr empfehlenswert! um

Dec 22
Das Facebook Layout ist ja relativ geschmacksneutral und vielleicht ist es auch gut so, dass man sich hier nicht mit absurden Hintergründen wie bei “MySpace” beschäftigen kann. Trotzdem gefällt mir eine Lösung sehr gut, die das neue Layout bietet. Die Anordnung von Bildern in der Profilleiste gibt uns die Möglichkeit hier mit mehreren Bildern das Profil zu gestalten.
Hier das “VORHER” Bild:

So kann es aber auch aussehen:

Wie funktioniert das jetzt?
1. Ihr solltet euch einen Screenshot des facebook Profils machen.
2. Auswählen des linken Profilbildes (kann auch länger sein)
3. Auswählen der 5 Profilbilder in der oberen Leiste.
4. Statt einer Auswahl könnt ihr das auch SLICEN.
5. Danach eine Maske erstellen (wenn ihr eine Auswahl gemacht habt)
6. Ein Bild in den Hintergrund platzieren
7. Die einzelnen Bilder speichern und von 1-6 durchnummerieren.
8. Facebook öffnen und eine neue Galerie anlegen (Name egal)
Jetzt kommt der Trick an dem ich fast verzweifelt bin…
9. Das Bild welches ganz rechts erscheinen soll (die Nr. 6) müsst ihr markieren und zwar mit eurem eigenen Namen.
10. danach das 2. Bild von rechts … und dann das 3. von rechts … und dann das 4. von rechts …
11. Das “Profilbild” müsst ihr dann noch extra definieren und schon ist das fertig!
Viel Vergnügen beim Experimentiern mit euren Bildern.